(Billund) – Lego verkauft weniger Legos und verliert somit Einnahmen, wie der Halbjahresbericht für 2017 ausweist. Daher wird Lego weltweit etwa 1.400 Mitarbeiter freisetzen, weil es schwieriger geworden ist, die Legobausätze und andere Spielzeuge zu verkaufen. Das gab das Unternehmen im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Zwischenbilanz für den Halbjahresanschluss bekannt.

Die Stellenstreichungen werden in Dänemark zwischen zwischen 500 und 600 Arbeitsplätze betreffen, wo das Unternehmen rund 4.500 Mitarbeiter beschäftigt. Lego hat im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 einen Umsatzrückgang von 5 Prozent zu verzeichnen.

„Wir sind enttäuscht von dem Umsatzrückgang in unseren etablierten Märkten, und wir haben die notwendigen Schritte unternommen, um damit umzugehen. Wir arbeiten eng mit unseren Partnern zusammen und wir sind zuversichtlich, dass wir ein langfristiges Potenzial haben, mehr Kinder in unseren etablierten Märkten in Europa und den USA zu erreichen. Wir sehen auch starke Wachstumschancen in unseren wachsenden Märkten wie China“, sagt der Lego-Vorstandsvorsitzende Jørgen Vig Knudstorp.

Lego wird nun das Unternehmen neu strukturieren, um zu versuchen, eine weniger komplexe Organisationsform zu erreichen. Das bedeutet unter anderem, dass Lego die Zahl der Mitarbeiter weltweit um rund acht Prozent reduzieren wird. Somit wird es insgesamt 1.400 Arbeitsplätze betreffen – die meisten bis Ende 2017. Derzeit hat Lego etwa 18.200 Mitarbeiter in der ganzen Welt.

„Es tut uns außerordentlich leid, diese Veränderungen vornehmen zu müssen, die das Leben vieler unserer Kollegen betrifft“, sagt Jørgen Vig Knudstorp.

von

Günter Schwarz – 05.09.2017