(Rayong) – Bis in den späten Abend suchten Beamte im thailändischen Khao Chamao-Khao Wong National Park nach einer Touristin aus Dänemark, die sich beim Erkunden des Geländes um einen Wasserfall verlaufen hatte und nicht mehr zu ihrem wartenden Mann zurückfand.

Die Suche wurde gestartet, nachdem Zahir Shah Ewasusan (rechts im Bild), ein 40-jähriger Däne afghanischer Abstammung, Parkbeamte am Mittwoch gegen 17:30 Uhr Ortszeit um Hilfe gebeten hatte. Herr Ewasusan berichtete, dass er mit seiner 51-jährigen Frau Eva Susanne Gylling eine Wanderung zum Khao Chamao-Wasserfall unternommen habe.

„Als wir dort ankamen, war ich ziemlich fertig und brauchte dringend eine Pause, aber Eva wollte unbedingt noch das Gelände, um den Wasserfall erkunden und marschierte allein weiter. Als sie nach einer Stunde noch nicht zurück war und auf meine Rufe nicht reagierte, wurde ich unruhig und entschloss mich, die Nummer anzurufen, die man uns beim Betreten des Parks für Notfälle gegeben hatte“, sagte Herr Ewasusan im Gespräch mit den Beamten.

Die Parkbeamten trommelten einen Trupp von 50 Helfern, bestehend aus Beamten des Parks, der Touristenpolizei, der lokalen Polizei und Freiwilligen zusammen und machten sich gegen ca. 18:00 Uhr auf die Suche nach der vermissten Touristin. Gegen 23:00 Uhr fanden sie die erschöpfte und verängstigte Frau, die sich einen Knöchel verstaucht hatte, etwa 1.500 Meter oberhalb des Wasserfalls im Dunkeln unter einem Baum. Sie wurde zur Untersuchung ins Khao Chamao Hospital gebracht.

von

Günter Schwarz – 03.11..2017