(Rostock / Parchim) – Insgesamt sechs Mal blinkte der Fahndungscomputer bei Überwachungs- und Fahndungsmaßnahmen der Bundespolizei am gestrigen Tag auf.

Bei einer gemeinsamen Kontrolle der Bundezollverwaltung und der Bundespolizei konnte in der Nähe der Ortschaft Suckow ein rumänischer Staatsangehöriger ermittelt werden. Bei der Überprüfung seiner Papiere konnte festgestellt werden, dass der 36-Jährige von den polnischen Behörden im internationalen Fahndungsbestand ausgeschrieben war, da sein Aufenthaltsort unbekannt war und er wegen eines Wirtschaftsdeliktes gesucht wurde. Die Beamten nahmen die Daten auf und leiteten diese nunmehr an die polnischen Kollegen weiter.

Zwei weitere Fahndungstreffer landeten die Bundespolizisten im Seehafen Rostock. Auch hier waren zwei rumänische Staatsangehörige unbekannten Aufenthalts und wurden durch die italienischen sowie deutschen Behörden gesucht. Die derzeitigen ständigen Aufenthaltsorte wurden auch hier an die ausschreibenden Dienststellen übermittelt, so dass gegen die Betroffenen nunmehr die weiteren strafverfolgenden Maßnahmen durchgeführt werden können.

Zu guter Letzt war es ein Mitarbeiter eines Fährschiffes, der den Beamten der Bundespolizisten im Seehafen drei slowakische Dokumente übergab, die er auf der Überfahrt von Schweden nach Rostock auf dem Fährschiff gefunden hatte. Bei den Dokumenten handelte es sich um einen Reisepass, eine Identitätskarte und einen Führerschein. Alle drei Dokumente waren international durch die slowakischen Behörden wegen Diebstahls ausgeschrieben, wurden sichergestellt und werden den slowakischen Behörden übersandt. Hierdurch konnte ein weiterer Missbrauch der Ausweisdokumente verhindert werden.

Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Rostock vom 17.05.2018 um 08:43 Uhr

bearbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 17.05.2018