(Kolding) – In Dänemark und Schweden sind wegen des ungewöhnlich warmen und trockenen Wetters der vergangenen Wochen Waldbrände ausgebrochen. Mehrere Feuer bei Sala im Västmanlands Län nordwestlich von Stockholm seien derzeit nicht komplett unter Kontrolle, erklärte die Feuerwehr heute. Hubschrauber werfen Wasserbomben ab, um die Brände einzugrenzen.

Auch in einem Waldgebiet in der Nähe der dänischen Stadt Kolding brach am Mittwochmorgen auf mehreren hundert Quadratmetern einer Fläche der Drejens-Halbinsel ein Feuer aus. Die herbeigeeilten Feuerwehrleute bekamen nach einem zweistündigen Einsatz das Feuer unter Kontrolle, berichtet TV Syd. Menschen oder Gebäude waren laut dem örtlichen Bereitschaftschef zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Die Ursache für den Brand ist noch unklar.

In ganz Skandinavien war es seit dem Beginn des Monats Mai ungewöhnlich warm und vor allem trocken. Teils wurden Temperaturen um die 30 Grad gemessen, zudem hat es seit Wochen nicht mehr richtig geregnet. Die Trockenheit der vergangenen Wochen hat die Natur besonders anfällig für Brände gemacht.

Zahlreiche Kommunen haben deshalb Feuerverbote eingeführt. Gartenabfälle dürfen nicht mehr verbrannt, Zigarettenstummel und benutzte Streichhölzer nicht in der Natur weggeworfen werden. Außerdem müssen Schweißgeräte und Geräte zum Abflämmen von Unkraut im Schuppen bleiben. Grills dürfen nur noch auf Unterlagen wie Fliesen gestellt werden.

von

Günter Schwarz – 07.06.2018