In Dänemark wird am 07. Juni 1989 das weltweit erste Gesetz über Eingetragene Partnerschaften für Homosexuelle verabschiedet.

Eine Eingetragene Partnerschaft ist ein Rechtsinstitut für gleichgeschlechtliche Paare. Sie begründet in einigen Staaten einen eigenen Personenstand und stellt damit ein eigenes Rechtsinstitut neben der traditionell verschiedengeschlechtlichen Ehe dar.

In vielen Ländern, in denen die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet wurde, ging, wie auch in Dänemark am 07. Juni 1989, der Eheöffnung die Einführung von eingetragenen Partnerschaften voraus. Je nach Region oder Land, in dem Paare eingetragene Partnerschaften begründen können, sind diese im Vergleich zur Ehe entweder abgeändert oder auch völlig identisch ausgestaltet. In Deutschland wurde die Eingetragene Partnerschaft zum 01, August 2001 eingeführt und ab dem 01. Oktober 2017 durch die gleichgeschlechtliche Ehe abglöst, was in Dänemark bereits zum 15. Juni 2012 geschehen war.

Dänemark, Island, Norwegen, Schweden und die Bundesrepublik Deutschland haben gleichzeitig mit der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ihre Partnerschaftsgesetze dahingehend geändert, dass die Partnerschaftsregister für Neueintragungen geschlossen sind. Bestehende eingetragene Partnerschaften werden jedoch weiterhin als solche anerkannt und können auf Wunsch in eine Ehe umgewandelt werden.

von

Günter Schwarz – 07.06.2018