(Tønder) – Ein frühmorgendlicher Spaziergänger fand am heutigen Sonntagmorgen ein offenbar verwirrtes, kleines Mädchen in Løgumkloster in der Kommune Tønder und rief die Polizei. Diese suchten nach den Eltern.

Die Polizei hat am frühen Sonntagmorgen in Lügumkloster ein zehnjähriges Mädchen in Obhut genommen, das im Ort herumirrte. Es wurde in einem Industriegebiet von einem Passanten gefunden, der sie zunächst zu einer Adresse brachte, von der er annahm, sie wäre die richtige. Dort gehörte das Mädchen im Schlafanzug jedoch nicht hin, und so wurde um kurz nach 06:00 Uhr morgens die Polizei informiert.

Diese gab um 08:00 Uhr bekannt, dass die Eltern gefunden worden seien. Nach einem Hinweis über den Nachrichtendienst Twitter fuhr die Polizei zu den Eltern und weckte sie. Diese fanden das Kinderzimmer verlassen vor, und das Fenster stand offen. Den Eltern zufolge war es nicht das erste Mal, dass das Kind, das unter Autismus leidet, das Fenster geöffnet hatte und hinausgestiegen war.

Laut der Polizei von Syddanmark (Süddänemark) und Sønderjylland (Nordschleswig) kommt es in den Sommermonaten, in denen es sehr früh hell wird, häufiger vor, dass Kinder vor den Eltern aufwachen und ohne ein Ziel vor Augen durch die Gegend streifen.

von

Günter Schwarz – 10.06.2018