(Stockholm) – Leicht bekleidete Blondinen, anzügliche Sprüche sowie sexistische und rassistische Botschaften werden auf den Werbeplakaten Stockholms künftig nicht mehr zu sehen sein. Der Stadtrat der schwedischen Hauptstadt hat am Montag dieser Woche für eine entsprechende Änderung gestimmt, die sexistische Werbung verbietet und innerhalb eines Monats umgesetzt werden muss. Die Neuregelung betrifft etwa 700 Werbeflächen in Stockholm.

Wie die Zeitung „The Local“ berichtet, betonte Daniel Helldén, stellvertretender Bürgermeister, dass die Stadt eine Verantwortung gegenüber den Bürgern habe, sicherzustellen, dass sie nicht beleidigender und verstörender Werbung ausgesetzt seien. Betroffen sind allerdings nur Reklametafel, die sich im Eigentum der Stadt befinden. Andere Werbeflächen, beispielsweise die in öffentlichen Verkehrsmitteln, sind von den neuen Maßnahmen nicht betroffen.

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Günter Schwarz – 15.06.2018