Der Friedensmarsch København-Paris started am 21. Juni 1981 von Københavns Rathausplatz.

Frauen für den Frieden – unter diesem Namen agierten Frauen aus aller Welt als Teil der Internationalen Friedensbewegung. Frauen für den Frieden entstand in den 1970er Jahren aus dem Einsatz von Frauen gegen den Nordirlandkonflikt.

Insgesamt ca. 40.000 Unterschriften wurden für die UNO-Frauenkonferenz im Juni 1980 in København gesammelt und übergeben.

Die Gründerin der Frauen für den Frieden, Eva Quistorp, organisierte auch in West-Berlin ein Frauen-Plenum, dass die Akademie der Künste füllte mit Susanne von Pacenszky und Peggy Parnass und Sophie von Behr u. a. und zur Nachbereitung des Friedensmarsches 1981 København-Paris. Aus diesem Treffen entstand die Gruppe Frauen für den Frieden (Friedensmarsch mit Hildegard Klimmeck, Carola Elbers und Doris Elbers). Es sollten nach dem Marsch København-Paris mehrere Friedensmärsche quer durch Europa stattfinden. Eine Wegstrecke von Berlin nach Bremen sollte auch durch die DDR führen, was von den DDR-Behörden nicht erlaubt wurde.

Nach eigenen Aussagen setzten sich die verschiedenen Gruppierungen der FfF für eine friedliche Welt ein. Der Frieden sollte dabei vor allem durch die Erfüllung der Grundbedürfnisse aller Menschen sowie Gerechtigkeit zwischen den Menschen entstehen. Entstehende Konflikte sollten ohne Gewalt, durch Vermittlungen und Verhandlungen gelöst werden. Wichtige Grundsätze waren zudem die Gleichberechtigung von Frauen und Männern weltweit sowie der Einbezug der Sichtweise und der Lebenserfahrungen von Frauen und Männern in allen Bereichen des Lebens.

von

Günter Schwarz – 21.06.2018