(Lübeck) – Im Lübecker Stadtteil Kücknitz sind bei einer Gewalttat heute in einem Linienbus mehrere Menschen verletzt worden.

Über die Schwere der Verletzungen konnte die Polizei am Nachmittag noch keine Angaben machen. Ein Polizeisprecher sagte aber, es habe definitiv keine Toten gegeben. Ein Mann habe in dem Bus Mitpassagiere aus bislang unerklärlichen Gründen mit einem Messer angegriffen und verletzt, sagte die Lübecker Oberstaatsanwältin Ursula Hingst.

Der Tatort befindet sich auf einer Landstraße Richtung Travemünde. Die Umgebung an einer Bushaltestelle in Kücknitz in der Nähe des Bahnhofs wurde weiträumig abgesperrt. Der Busfahrer soll auch angegriffen worden sein und geistesgegenwärtig noch die Türen aufgemacht haben, so dass die Passagiere den Bus verlassen konnten.

Ihr zufolge konnte der Täter überwältigt werden. „Zur Identität des Mannes und zu den Hintergründen der Tat können wir noch keine Angaben machen“, so Hingst. Laut Oberstaatsanwältin Hingst überprüfen die Ermittler Zeugenberichte, wonach es zu einer Rauchentwicklung im Bus gekommen sein soll. Der Mann befinde sich in derzeit Polizeigewahrsam.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Lübeck vom 20.07.2018 um 16:16 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 20.07.2018