Bis zum frühen Freitagmorgen wurden nur geringe Sturmschäden gemeldet. Einige Zugverbindungen mussten aufgrund des Wetters eingestellt werden. Sydvestjylland (Südwestjütland) wurde offenbar gnädig vom Sturm „Johanne“ behandelt, der am Freitagvormittag noch lärmend über Dänemark hinwegziehen wird.

Um fünf Uhr am Freitagmorgen berichtete die Syd- og Sønderjyllands Politi (Südjütland Polizei) nur von einem kleinen Sturmereignis. Es waren einige größere Äste auf der Landstraße 47 zwischen Vojens und Styding gelandet, Ein Räumdienst hatte sich auf dem Weg gemacht, um die Fahrbahn zu räumen. Und das war es.

Donnerstagabend berichteten einige Polizeidienststellen von einzelnen umgestürzten Bäumen und Wasser auf der Fahrbahn an der Kreuzung Stormgade / Gjesing Ringvej in Esbjerg und einem gesperrten Radweg entlang der Stormgade zum Supermarkt Bilka in Esbjerg, weil der unter Wasser stand. Sonst nichts.

Die Warnung vor dem Sturm „Johanne“ ging bei der dänischen Bahn DSB zeitig vor dem Donnerstagabend ein, um sich darauf einstellen zu können, bestimmte Strecken bis Freitagmorgen und -vormittag einzustellen.

Das Meteorologisk Institut meldet, dass der Sturm im Laufe des Freitags abnimmt und in eine steife Brise von Südwesten und Westen übergeht. Die Sonne wird heute nur wenig scheinen, aber dafür gibt es einige Duschen. Die Gluthitze der Sommertage ist vorerst vorüber, und die Temperaturen erreichen so zwischen 17 und 22 Grad Celsius.

Am Freitagabend und in der Nacht zum Samstag sagen die Wetteraussichten Schauer verbunden mit Gewittern voraus, wobei lokal mit frischen bis hin zu stärkeren Winden aus Südwest zu rechnen ist.

von

Günter Schwarz – 10.08.2018