(Snedsted) – Der Mann, der am Freitagmorgen im Sturm beim Sichern seines Zeltes von einem sogenannten Hering seines Zelt am Hals getroffen wurde (SH-UgeAvisen berichtete), befindet sich noch im Koma. Die Polizei meldete am heutigen Samstag, dass der Mann nach dem Unfall auf dem Campingplatz des „Thy Træfs“, einem Motorradtreffen in Nordjylland (Nordjütland), immer noch schwer verletzt ist.

Der Mann, ein 61-Jähriger aus Grindsted bei Billund, der am frühen Freitagmorgen schwer verletzt wurde, als er ein vom Wind erfassten Zelt sichern wollte und einen Hering in den Hals bekam, liegt immer noch in Aalborg im Krankenhaus. Der Wachchef der Midt- og Vestjyllands Politi (Mittel- und Westjütland Polizei), Allan Riis, bestätigte am Samstagmorgen, dass er mit dem Krankenhaus in Kontakt gewesen sei. „Die Nachricht, die ich von dort erhielt, besagt, dass sein Zustand immer noch kritisch sei. Er liegt immer noch im Koma“, sagte der Wachleiter.

Der Unfall, der bei dem „Thy Træf“ passierte und das noch bis zum morgigen Sonntag, den 12.8.218, stattfindet, hat bei den Teilnehmern Spuren hinterlassen, denn vielerorts im Veranstaltungsgelände ist die Stimmung doch etwas gedrückt und weniger ausgelassen als bei den Motorradtreffen in den Vorjahren.

„Es wird viel darüber geredet. Die Leute fragen nach der Situation und dem Befinden des Verletzten. Es ist sicher im Bewusstsein der Menschen und hat sich in den Hinterköpfen festgesetzt. So beschäftigt und bewegt es natürlich die Menschen“, sagt Nis de Lasson, einer der Initiatoren des „Thy Træfs“.

von

Günter Schwarz – 11.08.2018