Der Frieden von Brømsebro wurde am 13. August 1645 geschlossen und beendete den von den Schweden ohne formelle Kriegserklärung begonnenen Torstenssonkrieg gegen Dänemark, der zwischen 1643 und 1645 stattfand und als Teil des Dreißigjährigen Krieges betrachtet werden kann.

Der Krieg war auf den unglücklichen Krieg von Kong Christian IV. in Deutschland und die schwache Wirtschaft des Landes zurückzuführen. Der König führte Zoll in dänischen Gewässern ein, was große Wut bei den seefahrenden Nationen England und der Niederlande hervorrief. Er fiel damit den Schweden in den Rücken, da diese mit den beiden Staaten Handeltrieb, und das führte zu einem Blitzangriff ohne vorheriger Kriegserklärung des schwedischen Generals Lennart Torstensson. Der General drang durch Jylland (Jütland), während andere schwedische Truppen unter Gustav Horn Skåne (Schonen) von Småland aus angriff. Schwedens militärische Vorherrschaft war offensichtlich, und Dänemark konnte den Forderungen der Schweden nur nachgeben.

Friedensgespräche wurden auf französische Initiative hin initiiert; Sie schickten im Januar 1644 den Diplomaten Gaspart Coignet de la Thuillerie. Am 25. Dezember 1644 gelang es ihm, die Parteien dazu zu bringen, einen Vertrag zu unterzeichnen, wonach die ersten Friedensgespräche im Februar 1645 in Brømsebro stattfinden sollten.

Die Friedensverhandlungen waren auf Initiative des französischen Diplomaten Gaspart Coignet de la Thuillerie hin aufgenommen worden. Am 25. Dezember 1644 gelang es ihm, die Parteien dazu zu bringen, einen Vertrag zu unterzeichnen, wonach die ersten Friedensgespräche im Februar 1645 im kleinen Ort Brømsebro stattfinden sollten.

Brømsebro liegt im damals noch dänischen Blekinge an der Grenze zum schwedischen Småland. Der Ort gehöert heute zu der Gemeinde Karlskrona. Auf schwedischer Seite wurden die Verhandlungen von Axel Oxenstierna geleitet, während die dänische Delegation vom Reichskanzler Corfitz Ulfeldt geführt wurde. An den Verhandlungen nahmen auch die Niederlande auf schwedischer Seite und Frankreich als Vermittler teil.

Das erste Treffen fand am 08. Juli 1645 am Grenzstein Brømsebro statt, auf der kleinen Insel Landabäcken, einem kleinen Wasserlauf zwischen Blekinge und Småland. Die Verhandlungen fanden dort statt, weil sie den französischhen VermittlerThuillerie sowohl aus dem Lager der Schweden in Söderåkra als auch aus dem Dänenlager in Kristianopel vertrieben.

Im Friedensvertrag musste Dänemark Jämtland, Härjedalen, Gotland und Ösel an Schweden abtreten. Der dänische Thronfolger Friedrich, als Frederik II. Administrator des Erzstifts Bremen und des Hochstifts Verden, musste seine Besitzungen ebenfalls Schweden überlassen. Weiter erhielt Schweden Halland auf 30 Jahre.

Darüber hinaus wurde das Recht auf zollfreie Durchfahrt durch den Øresund auf alle Provinzen Schwedens ausgedehnt, so dass schwedische Schiffe keinen Sundzoll mehr zahlen mussten. Hamburg wurde von der Zahlung des Elbzolls befreit.

von

Günter Schwarz – 13.08.2018