(Büsum) – Ein 40 jähriger Fischereihelfer wurde bei Arbeiten im Fischraum des Kutters „Westbank“ durch unbemerkt austretendes Kühlmittel schwer verletzt.

Der Kutter befand sich am gestrigen 13. September, gegen 08.30Uhr, im Seegebiet vor Büsum, als der Kapitän das ohnmächtige Besatzungsmitglied fand. Bei einem Rettungsversuch erlitt er beinahe das gleiche Schicksal.

Nach Absetzen eines Notrufes eilten zwei weitere Krabbenkutter, sowie der Seenotrettungskreuzer der DGzRS „Theodor Storm“ zu Hilfe. Der verletzte Seemann wurde nach Erstversorgung auf dem Seenotrettungskreuzer mit einem Hubschrauber geborgen und mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus nach Heide transportiert.

Die alarmierte Feuerwehr konnte den Kutter nach Erreichen des Büsumer Hafens durch Entlüften gasfrei machen. Beamte der Wasserschutzpolizei Husum haben die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Diese dauern derzeit noch an.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Itzehoe vom 14.09.2018 um 08:33 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 14.09.2018