(Sassnitz) – Am gestrigen Abend des 21.08.2018 wurden gegen 18:00 Uhr im Stadthafen Sassnitz mehrere Segelyachten durch das unter Flagge Panama fahrende Motorschiff „Seaforce“ beschädigt.

Nach ersten Ermittlungen kam das MS „Seaforce“ von See und wollte an Brücke 3 des Osthafens festmachen lassen. Dafür wendete dieser das Schiff im Hafenbecken und steuerte seinen Liegeplatz an. Beim anschließenden Anlegemanöver blockierte die Fernsteuerung des mit einem Verstellpropeller ausgerüsteten Schiffes.

Aufgrund des starken Windes legte sich das manövrierunfähige Schiff in den Wind und trieb in Richtung Ostmole. Dort drückte das Heck gegen einen Dalben der Sportbootliegeplätze und drückte diesen zur Seite. Anschließend kollidierte das Heck mit der Pier und die „Seaforce“ schrammte rückwärts treibend an der Pier entlang. In der Folge beschädigte es drei dort festgemachten Segelbooten.

Die Besatzung versuchte das Schiff an der Pier fest zu machen, was aber erst gelang, nachdem auch ein viertes Segelboot beschädigt wurde. Während des Manövers verletzte sich ein Besatzungsmitglied des Schiffes leicht. An der „Seaforce“ entstand geringer Sachschaden.

Die Schäden an den Segelbooten müssen zur Zeit noch ermittelt werden. Durch die Berufsgenossenschaft Verkehr, Abteilung Schiffssicherheit, wurde ein Auslaufverbot gegen das MS „Seaforce“ verhängt.

Quelle: Pressemitteilung des Landeswasserschutzpolizeiamtes Mecklenburg-Vorpommern vom 22.09.2018 um 07:02 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 22.09.2018