(Nyborg) – Ein 37-jähriger betrunkener Mann überlebt am späten Dienstagabend einen Sturz auf die Schienen in Nyborg Banegaard (Bahnhof) im Osten der Insel Fyn (Fünen).

Ein 37-jähriger Mann aus Slagelse hatte sicher mehr als „einen Schutzengel und einen glücklichen Stern über sich“, als er am späten Dienstagabend in Nyborg Banegaard auf die Schienen fiel.

Das berichtet der wachhabende Plizeibeamte der Fyns Politi (Fünen Polizei), Milan Holck Nielsen.

Der Mann bekam einen Schlag am Kopf, überlebte jedoch mindestens einen durchfahrenden Zug „Mindestens ein Zug ist durchfahren, bevor ein DSB-Mitarbeiter feststellte, dass der Mann dort unten liegt“, sagte Milan Holck Nielsen.

Der DSB-Mitarbeiter stellte sicher, dass der Zugverkehr gestoppt und die Polizei alarmiert wurde, die wenige Minuten später eintraf. Dann wurde der 37-jährige Mann auf den Bahnsteig gehoben. „Der Mann hatte sich beim Sturz eine Verletzung am Kopf zugezogen und wurde deshalb in die Notaufnahme eines Krankenhauses gefahren. Er habe großes Glück gehabt, dass nicht mehr parriert ist“, sagt Milan Holck Nielsen.

Der 37-jährige Mann war offensichtlich betrunken, als er auf das Gleisbett fiel. Er erinnert sich nicht einmal daran, wie es passiert ist.

Die Polizei weiß auch nicht, wie lange der Mann auf den Schienen lag, bis er entdeckt wurde. „Niemand hat gesehen, wie er hinuntergefallen ist, und es war so dunkel auch für die Überwachungsvideos, dass nur schwer etwas zu sehen ist, und man kann nicht mit Sicherheit sagen, wie lange er dort schon gelegen hat. Aber es kann keine lange Zeit gewesen sein“, meint der Wachhabende.

von

Günter Schwarz – 07.11.2018