(Køge) – Der riesige Bärenklau aus der Familie der Doldenblütler sprießt in diesen Frühlingstagen lebhaft, und so muss er jetzt bekämpft werden, wenn die schrubbende und böse Wunden hinterlassende Pflanze vernichtet werden soll.

Die breiten Blätter und weißen Blüten mögen wunderschön aussehen, aber hinter dem feinen Äußeren ist der riesige Bärenklau ein aggressives und giftiges Gewächs, der oft andere Grünpflanzen überwuchert und verdrängt.

Dem Bärenklau kann jeder begegnen. Besonders gedeiht er in der Nähe von Bächen, da sich die Samen entlang der Wasserläufe gut ausbreiten. Der Bärenklau ist eine invasive Art, die schnell zu waldartigen Beständen heranwächst. Daher ist es wichtig, frühzeitig mit der Bekämpfung anzufangen.

Archivfoto eines riesigen Bärenklaus. Die Pflanze trägt auch den lateinischen Namen Heracleum pubescens.

Land- und Grundbesitzer sind verpflichtet, gegen den Bärenklau anzukämpfen In der Kommune Køge ist am 1. März dieses Jahres ein neuer Bekämpfungsplan gegen Bärenklau in Kraft getreten. Das bedeutet, dass alle Landbesitzer der Kommune die Pflicht haben, Bärenklau auf ihrem eigenen Grund und Boden zu bekämpfen.

Die Bekämpfung muss vor dem 1. Juni beginnen und fortgesetzt werden, bis die Pflanzen absterben. Landbesitzer können einen Zuschuss für Zäune im Zusammenhang mit der Befreiung von Gebieten vom Bärenklau beantragen.

„Wir unternehmen große Anstrengungen, um den riesigen Bärenklau zu bekämpfen. Er wächst sehr schnell und überwuchert andere Grünpflanzen, und die Grünflächen der Kommune sollen sehr gerne ein wenig vielseitig und darüber hinaus vorzugsweise harmlos sein. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Ausbreitung dieses Riesenbärenklaus beenden. Und dazu brauchen wir die Hilfe der Bürger“, sagt der Vorsitzende des Ausschusses für Technik und Eigentum der Kommune Køge, Erik Swiatek (Socialdemokraterne).

Was man gegen den Bäreklau tun kann:

  • Vor dem Kampf sollten Sie sich unbedingt vor dem giftigen Saft der Pflanze schützen. Bärenklauensaft darf nicht mit der Haut in Kontakt kommen. Daher ist es wichtig, sich mit Brille, langen Hosen und Stiefeln, langärmeliger Oberbekleidung und wasserdichten Handschuhen zu schützen.
  • Austreißen ist die effektivste manuelle Methode zur Bekämpfung von Bärenklau im Frühstadium. Dazu sticht man mindestens zehn cm tief in den Boden, zieht die Pflanze hoch und zieht den Spaten gerade mit zurück, ohne den Boden zu kippen. Die Pflanze wird dann verdorren, so dass sich neue Samen von Bärenklau nicht bilden können.
  • Wenn Sie Bärenklau in einem öffentlichen Bereich sehen, müssen Sie dieses der Kommune melden. Sie können dies über „Giv et praj“ tun, das Sie sowohl auf der Website der Kommune als auch als App finden.

Quelle: Kommune Køge

von

Günter Schwarz – 23.04.2019