(Nimtofte) – Die Fahrgäste saßen plötzloch saßen in einer Höhe von 32 Metern fest. Der „Pirat“ im Freizeizeitpark Djurs Sommerland in der Nähe von Nimtofte im Djursland wird als Dänemarks größte und schnellste Belustigung angepriesen, aber am Samstagabend stand die Achterbahn plötzlich ganz still.

Der „Pirat“ kam am Samstagabend kurz vor Schließung des Freizeitüarks zum Stehen und mehrere Gäste mussten bis zu einer halben Stunde etwas mehr als 32 Meter über dem Boden verbringen.

Laut Henrik B. Nielsen, Direktor von Djurs Sommerland, hat ein defektes Ventil den Stopp verursacht. „Der Pirat wird von einem Sicherheitssystem überwacht. Sie sitzen rund um die Bahn mit Sensoren, und wenn einer der Sensoren ein Problem entdeckt, stoppt der Pirat automatisch“, sagt er.

Der Parkdirektor betont aber , dass an der Achterbahn kein Fehler vorliegt. „Sie stoppt genauso, wie es sollte, und dieses zeigt, dass die Sicherheit absolut so funktioniert, wie sie soll“, sagt Henrik B. Nielsen.
Die Fahrgäste wurden evakuiert und niemand wurde verletzt. Während einige Gäste recht schnell aus der Bahn ausstiegen konnten, mussten andere bis zu einer halben Stunde warten. Dieses liegt daran, dass einige der Gäste sich unten auf der Bahn befanden und sich andere hoch in der Luft befanden.

„Die Gäste und auch unser Personal haben es gut gemacht, und wir schulen unsere Mitarbeiter, um solche Prozesse zu handhaben. Es ist ziemlich undramatisch, wenn wir Gäste evakuieren. Neben dem Aufzug selbst gibt es auch eine Treppe, über die die Gäste hinuntergehen können“, sagt Henrik B. Nielsen.

BILD: Achterbahn-b – Der „Pirat“ wurde 2008 gebaut und 2018 zur sechstbesten Achterbahn der Welt gekürt.

Am heutigen Sonntag war der „Pirat“ noch kurz außer Betrieb, ist aber jetzt wieder einsatzbereit.

von

Günter Schwarz – 21.07.2019