(Wiemerstedt) – Nach einem mutmaßlichen Schusswaffenangriff auf einen Storch hat die Gemeinde Wiemerstedt (Kreis Dithmarschen) eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise zur Ermittlung der oder des Täter/s ausgesetzt.

Der Storchenbetreuer des Kreises Dithmarschen entdeckte ein Projektil im Flügel der 35 Jahre altenStörchin, nachdem ein Landwirt eine Verletzung an dem Storch bemerkt hatte, da sie sich auf einer Koppel befand und kaum bewegte.

Die Störchin wurde 1984 in Friedrichsgraben im Kreis Rendsburg-Eckernförde auf der anderen Eiderseite bei Tielenhemme beringt, und sie ist in Wiemerstedt bekannt und sehr beliebt. Im Gegensatz zu ihren Artgenossen bleibt sie im Winter in Deutschland und hat seit 16 oder17 Jahren treu und brav mit ihrem Partner in Wiemerstedt überwintert.

Wiemerstedts Bürgermeisterin zeigte sich entsetzt über den Vorfall und erklärte, sie werde Anzeige gegen Unbekannt erstatten.

Die Störche werde nun in der Auffangstation in Erfde im Kreis Schleswig-Flensburg betreut, weil er wegen der Verletzung nicht mehr in Freiheit leben könne, berichtet die „Dithmarscher Landeszeitung“.

von

Günter Schwarz – 10.09.2019