Halløjsa – er du okay? … Nun hängt der Sommer wohl endgültig im Schrank, und wir verbringen die Abende wieder in Decken eingerollt wie die Sushis auf den Sofas der Nation. Neben Netflix und Fernsehen könnte man da auch Bücher zur Hand nehmen.

Doch ich will das nun nicht auswalzen, da mich dann nämlich 20-25% der Leser hassen. Das ist, laut einer Studie des Buchhandels nämlich die Zahl der Bundesbürger, die es innerhalb eines Jahres nicht schaffen, auch nur ein Buch zu lesen.

Ich lese deutlich mehr und versaue damit sicher die Statistik. Wirklich nachvollziehen kann ich diese „Nicht-Leser“ allerdings wirklich nicht. Ich persönlich finde Abende mit einem Buch unbedingt „gemütlicher“, als sich die x-te Wiederholung von irgendwelchen Krimis oder Blockbustern in der Glotzkiste anzuschauen. Aber das muß ja jeder selbst wissen.

Interessant wäre noch das Verhältnis der Nicht-Leser zu den Analphabeten. Deren Anteil liegt um die 20% wenn ich nicht irre. Darunter fallen übrigens auch Leute, die sich irgendwie durch den Schulabschluß geschummelt haben. Bei vielen Kommentaren in sozialen Medien ist es auch nicht schwer, dieser Statistik zu glauben. Eklig wird es allerdings dann, wenn Menschen ihre Rechtschreibschwäche stolz in die Welt krawallen und damit Zugereisten ermahnen wollen, „gefälligst erst einmal Deutsch zu lernen!“ 

Letztlich kann man niemandem seine Freizeitgestaltung vorwerfen, und oft wird es sicher an Prioritäten liegen. Wer sich lieber Filme anschaut, soll das gern tun. Gleichfalls erwarte ich allerdings auch, nicht ständig belächelt zu werden, sobald man sich mit einem Stapel Bücher irgendwo niederlässt. Unauffälliger ist es, Hörbücher mit dem Handy zu hören. Dann denken alle, man habe fetzige Musik abseits von Brahms, Beethoven und deren „Kumpels“ auf den Ohren 😉 

Ich freue mich auf den Herbst und die langen Abende. Was macht ihr da so? Auf’n Sofa und Bücher oder eher Netflix und PopCorn mit’m Bier?

nu kiek mol ni so klog