(Hjørring) – Das Rubjerg Knude Fyr befindet sich nun fest an seinem neuen Standort. Am nächsten Tag nach dem großen Umzug des Rubjerg Knude Leuchtturms hatten sowohl die Touristen als auch die Verantwortlichen Zeit, das Rubjerg Knude Fyr an seinem neuen Standort zu genießen.

Der Leuchtturm steht nun wieder auf eigenen Füßen in frischem Beton an der neuen Stelle an der Steilküste. „Wir gingen zusammen um den Turm herum und tätschelten uns ein wenig gegenseitig auf die Schulter, die BMS-Leute und ich, und wir unterhielten uns darüber, dass es ein wirklich guter Tag war und alles so lief, wie es sollte“, erklärt Maurermeister Kjeld Pedersen.

Der engste Partner des Maurers Pedersen, John Christensen von BMS Krangården aus Holstebro, packt mit seinen Leuten Wagenheber, Rollschuhe und Eisenplatten zusammen. Und er ist stolz auf die Leistung, die genau so verlief, wie er es erwartet hatte.

„Es sieht gut aus. Für mich sieht es so aus, als wäre der Leuchtturm schon immer dort gewesen, und wenn wir weg sind, dauert es nicht viele Stunden, bis der Sand hinzugefügt wird, und dann sieht es so aus, als hätte er immer hier gestanden“, sagt lächelnd John Christensen.

Auch weiterhin kamen noch Besucher zum Leuchtturm, um das 120 Jahre alte Gebäude an seinem neuen Ort zu sehen.

„Wir finden es unglaublich und beeindruckend. Und besonders beeindruckend, dass es für so wenig Geld gemacht werden konnte. Dazu kannman nur applaudieren. Es war wirklich eine großartige Leistung“, sagen Marianne und Peter Kjærgaard aus Nødebo. Das Paar stammt aus Nødebo bei Fredenborg, hat aber seit den frühen 1980ern ein Ferienhaus in Lønstrup. Sie haben den Umzug genau verfolgt. „Es wäre ein großer Verlust gewesen, wenn er verschwunden wäre, betonen Marianne und Peter Kjærgaard.

https://www.tv2nord.dk/nyheder/23-10-2019/1930/rubjerg-knude-fyr-dagen-derpa?autoplay=1#player

Kjeld wird des Leuchtturms nie müde. Erst wenn die Baustelle aufgeräumt ist und alle Maschinen weg sind, wird der Zaun um den Leuchtturm entfernt werden. Maurermeister Kjeld Pedersen freut schon sich darauf, die Treppe im Inneren des Leuchtturms wieder bereit zu machen. „Wir haben den unteren Teil der Treppe weggenommen, damit wir bei der Arbeit nicht behindert wurden, und müssen sie wieder anbringen, damit die Leute so schnell wie möglich wieder hinaufsteigenen und die Aussicht genießen können“, sagt Kjeld Pedersen.

Rubjerg Knude Fyr am neuen Standort

Der Maurermeister aus Lønstrup will auch schnellstens damit beginnen, den Leuchtturm weiß zu streichenen, damit er ordentlich für die Neueinweihung aussieht. Müde vom Leuchtturm wird er nie. „Wir hatten letzte Nacht ein bisschen Spaß, und es wurde ein bisschen reichlich spät, und dann bin ich heute morgen um fünf wieder aufgestanden und hier hochgegangen. Ich konnte einfach nicht anders – Müde, das ist eine Krankheit, die ich noch nie hatte“, lacht Kjeld Pedersen.

von

Günter Schwarz – 24.10.2019