Halløjsa – er du okay? … Heute war ja in Kiel die Wahl zum Oberbürgermeister. Während die Wahlprognosen in der kommenden Präsidentschaftswahl 2020 in „Ame-Rikka“ schon darauf hinweisen, dass sich die meisten Wähler wohl aus den sogenannten „Millenials“ rekrutieren, konnten wir in Kiel selber noch „Millenials“ wählen. Also genau DIE Generation, die unser Rom in die Scheiße reitet!

Millenials haben das seltene Talent, irgendwie immer alles schlimmer zu machen. Soziologisch kein Hexenwerk: Es ist die Generation, die in einem relativ sicheren Wohlstand aufgewachsen worden ist und unter so modernen Dingen wie „antiautoritäre Erziehung“ zu leiden hatten. Die besten Voraussetzungen also, kleine narzisstische, unsoziale Opportunisten zu werden. Man merkt es nicht nur in der Politik, sondern auch und insbesondere in den Innovationsetagen von größeren Firmen. Da sitzen die nun nämlich alle… fleißig dabei, auf Twitter zu „diskutieren“ und sich neue Gebühren auszudenken und wie man sonst noch das Volk abzocken kann.

Ich hoffe nun nur, dass in Kiel nicht der Typ wiedergewählt wird, der die halbe Stadt bezahlbarer Wohnungen an die Immbiliengangster der „Vonovia“ und „Deutsche Wohnen“ verscherbelt hat. Da finde ich die Schaffung von sozialem Wohnraum und das vorgeschlagene 1-Euro-Tagesticket für öffentliche Verkehrsmittel von DIE LINKE schon sehr viel sinnvoller, als mit einem Wassergraben, der angeblich die Stadt verschönern soll, die Infrastruktur der Innenstadt jahrelang zu blockieren. „Sozial“ liegt den Millenials nicht besonders.

Ich hoffe nun… die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Vielleicht klappt es ja, mit einer etwas sozialeren Stadt. Wär mal ganz schick!

Das Wahlergebnis finden Sie denn auch hier bei SH-UgeAvisen, so bald sie vorliegen – kann sein „hüüt noch“ oder sonst morgen. 😉

Und nu kiek mol ni so klog.