(Roskilde ) – Seit einigen Jahren bemühen sich die Mitarbeiter im Vikingeskibsmuseet (Wikingerschiffsmuseum) in Roskilde, eine Lösung zu finden, nachdem es Realität geworden ist, fehlen jetzt mehrere Millionen Kronen, um ein neues zu bauen.

„Das Vikingeskibsmuseet in Roskilde benötigt immer noch 380 Millionen (50,85 Mio.), um ein neues Museum zu bauen, in dem die 1.000 Jahre alten Wikingerschiffe sicher untergebracht werden können“, sagt Museumsdirektorin Tinna Damgård-Sørensen.

Da sich das aktuelle Museum, das 1969 eröffnet wurde, in dem die historischen Schiffe untergebracht sind, direkt am Roskilde-Fjord befindet, war es starken Wind- und Wetterbedingungen ausgesetzt. An mehreren Stellen hat das Fundament zu reißen angefangen, und im Museum wurden Drainagerohre verlegt, um zu verhindern, dass Wasser an die 1.000 Jahre alten Wikingerschiffe gerät.

Die Menschen, denen das Museum am Herzen liegt, haben einen langen und harten Kampf gekämpft, um das Museum abzureißen und ein neues bauen zu können. Aber da das Museumsgebäude denkmalgeschützt ist, war es nicht einfach, die Abrisserlaubnis zu bekommen.

Aus diesem Grund hat die Museumsleitung vor einigen Jahren eine große und gründliche Renovierung beantragt, damit für die fünf kostbaren Wikingerschiffe eine neue Museumshalle gebaut werden kann. Doch das Ersuchen wurde vom Palast- und Kulturamt abgelehnt.

Aber im August vergangenen Jahres erließ die damalige Kulturministerin Mette Bock von der Liberal Alliance die gewünschte Erlaubnis. Damals war es eine glücklicher Museumsdirektorin, die das alte Vikingeskibsmuseet abreißen durfte – und dieses trotz der Tatsache, dass internationale Experten die Museumshalle als architektonisches Meisterwerk aus Beton bezeichnet haben, das unter allen Umständen erhalten bleiben sollte.

„Ich bin sehr erleichtert, dass die Ministerin eine klarstellende Entscheidung getroffen hat. Jetzt können wir mit der Sicherung der Wikingerschiffe fortfahren. Wir machen das schon seit fünf Jahren, und deshalb ist es so schön, eine Entscheidung zu bekommen“, sagte die Direktorin Tinna Damgård-Sørensen im August 2018.

„Trotz der Erlaubnis ist es noch ein langer Weg, bis ein neues Museum Realität werden kann. Sowohl der dänische Staat als auch die Kommune Roskilde haben Geld für das neue Museum bereitgestellt, aber 380 Millionen Kronen fehlen noch, die Tinna Damgård-Sørensen im Dialog mit verschiedenen Stiftungen zu erhalten versucht. „Die Fonds wollen sehen, was wir tun und es zu einem guten, vernünftigen und realitischen Projekt machen“, sagte sie am Dienstagabend.

Bis jetzt ist noch unklar, ob sie bereits einige Fonds hat überzeugen können, den Wikingerschiffen ein neues Museum zu spenden.

von

Günter Schwarz – 13.11.2019