(Ueckermünde / Berlin) – Seit dem Vormittag läuft in Ueckermünde sowie in Berlin ein Einsatz unter Leitung des Fachkommissariats für Rauschgiftkriminalität der Kriminalpolizeiinspektion Anklam. Nach umfangreichen Ermittlungen wurden heute vier Objekte zeitgleich in Ueckermünde und in Berlin durchsucht. Hintergrund ist der Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Während des Einsatzes ergaben sich Hinweise auf zwei weitere Objekte in Berlin, die ebenfalls durchsucht worden sind. Die Maßnahmen in Berlin sind bereits abgeschlossen.

In beiden Städten waren insgesamt 71 Einsatzkräfte involviert. Die Ermittler der Kripo Anklam führten den Einsatz mit Unterstützung von Beamten der Polizeiinspektion Anklam mit Diensthund, der Bereitschaftspolizei MV (Einsatzkräften und Diensthund) und Berlin sowie mit Kräften des Landeskriminalamtes Berlin durch.

In einem der durchsuchten Objekte in Ueckermünde wurde eine Indoor-Plantage festgestellt. Knapp 300 Pflanzen und zusätzlich rund 200 Setzlinge konnten die Beamten sicherstellen.

Weiterhin wurden mehrere Kilo getrocknete Blüten und mehrere Waffen sichergestellt.

In Berlin wurden zudem verschiedene Unterlagen sichergestellt, die auf den professionellen Betrieb einer Drogenplantage hindeuten.

Der Hauptbeschuldigte in dem Ermittlungsverfahren ist Deutscher und 43 Jahre alt. Er wurde vorläufig festgenommen. Die zuständige Staatsanwaltschaft Neubrandenburg will einen Haftbefehl beantragen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Neubrandenburg vom 19.05.2020 um 16:58 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 19.05.2020

Fotos: Polizeipräsidium Neubrandenburg