(Wismar) – Am gestrigen Mittwochabend des 20.05.2020 wurde gegen 22:50 Uhr der Brand eines Wohnhauses in der Altstadt der Hansestadt Wismar gemeldet.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen des Brandes bereits aus der ersten Etage des Gebäudes. Mehrere Bewohner des Hauses hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf das anliegende Dach eines Nachbargebäudes begeben, um sich dort vor dem Brand in Sicherheit zu bringen.

Im Rahmen des gemeinsamen Einsatzes von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wurden die Nebengebäude evakuiert und die auf dem Dach befindlichen Personen gerettet. In Folge der Brandentwicklung mussten sechs Personen, darunter auch drei Kinder ärztlich versorgt werden. Zwei erwachsene Personen mussten mit dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.

Das Wohnhaus trug einen Sachschaden von mindestens 100.000 Euro davon. Es ist zunächst nicht mehr bewohnbar. Der Verdacht einer schweren Brandstiftung besteht. Die Kriminalpolizei hat diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeihauptrevier Wismar vom 21.05.2020 um 16:53 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 21.05.2020