Nach 50 Jahren ist Schluss: Die Gemeinde reißt die Pfadfinderhütte ab.

Breth: Die Hütte diente Schulkindern, Obdachlosen und Pfadfindern als Unterkunft – doch in den letzten Jahren stand sie leer und verfiel.

In der Pfadfinderhütte Reden in Breth werden keine Lagerfeuer mehr entzündet und keine Orientierungsläufe mehr veranstaltet.

Das alte Gebäude steht seit Jahren leer, und nun schreitet die Gemeinde Hedensted ein: Die Hütte wird abgerissen – und die Gemeinde übernimmt die gesamten Kosten.

Der Barrit Cabin Association, dem das Gebäude gehört, hat einen Antrag auf Abrisshilfe gestellt.

Der Verein hatte zuvor versucht, die Pfadfinderbewegung wiederzubeleben, doch das Interesse ließ nach, und in den letzten Jahren gab es überhaupt keine Aktivitäten mehr.

– Die Hütte entspricht nicht mehr den heutigen Standards, auch wenn sie für Outdoor-Aktivitäten gedacht ist. Es liegt weitab von allem, und früher fuhren die Leute vielleicht weite Strecken mit dem Fahrrad zu den Pfadfindern, aber das ist heute nicht mehr der Fall, erklärte Anders Lage Jørgensen vom Pfadfinderverein Barrit Hytteforening der Zeitung, als der Verein 2021 erstmals einen Antrag auf Abrisshilfe stellte.

50 Jahre Pfadfinder
Obwohl die Gemeinde damals ebenfalls zugesagt hatte, wurde der Antrag nie umgesetzt. Diesmal werden jedoch die Gemeindemitglieder selbst ausziehen müssen, so Ove Kjærskov Nielsen (DF), Vorsitzender des technischen Komitees.

Das Gebäude diente bis 1956 als Schule und anschließend zehn Jahre lang als Wildtierheim, bis es 1966 vom Pfadfinderverein Barrit Hytteforening übernommen wurde. Die örtlichen Pfadfinder nutzten das Gebäude rund 50 Jahre lang. Zuletzt war eine Gruppe aus Dagnæs-Thyrsted kurzzeitig dort – zog aber ebenfalls wieder ab.

Der technische Ausschuss hat die Verwendung von rund 125.000 Kronen aus dem Abrissfonds der Gemeinde für den Abriss der Hütte genehmigt.

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*