Wachmann schubst Klimaaktivisten: Überraschende Wendung
Nach der Neujahrsansprache des Königs ging ein Video viral, das zeigt, wie ein Wachmann einen Klimaaktivisten schubst und dieser zu Fall bringt. Der Wachmann wurde daraufhin bei der Polizei angezeigt, doch nun gibt es eine neue Wendung.
Ein Wachmann, der kurz nach der Neujahrsansprache des Königs vor Amalienborg einen Klimaaktivisten schubste, wurde bei der Polizei angezeigt. Der Fall wurde anschließend an die Revisionsstelle der dänischen Streitkräfte übergeben, die für Fälle mit Beteiligung von Angehörigen der dänischen Streitkräfte zuständig ist.
Der Vorfall ereignete sich am 31. Dezember 2025, als Klimaaktivisten der Gruppe Nødbremsen versuchten, in die Parade der Leibgarde einzudringen, die traditionell kurz nach der Neujahrsansprache des Königs stattfindet und im Fernsehen übertragen wird.
Aufnahmen des Vorfalls wurden anschließend in den sozialen Medien vielfach geteilt.
Am Mittwoch gab es eine neue Wendung in dem Fall.
Der Wachmann, der den Klimaaktivisten vor Amalienborg schubste, wird nicht wegen Körperverletzung angeklagt.
Das ist das Ergebnis der Untersuchung des Falls durch den dänischen Verteidigungsrechnungshof, berichtet TV 2.
Der Aktivist Oskar Kluge wurde von einem Wachmann gestoßen, als er ein Transparent mit der Aufschrift „Klimakatastrophe – Notbremse ziehen“ hochhielt.
Nach dem Vorfall erklärte der Aktivist gegenüber TV 2, er sei von dem Wachmann umgestoßen und anschließend von einem Passanten geschlagen worden.
Der Umweltaktivist bestreitet, die Anzeige gegen den Wachmann erstattet zu haben.
Der Anwalt des Wachmanns, Jakob Buch-Jepsen, zeigt sich zufrieden mit der Entscheidung.
„Der dänische Verteidigungsrechnungshof (FAUK) hat festgestellt, dass der Einsatz von Gewalt völlig vorschriftsmäßig war, was mein Mandant und ich natürlich mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen“, schreibt er an TV 2.