Großflächig abgesperrt: Gefahrstoff ausgetreten

Am Freitagabend ereignete sich im Heizkraftwerk im nördlichen Viborg ein größerer Ammoniakaustritt.

Dies teilte die Polizei von Mittel- und Westjütland mit.

Der Austritt beschränkte sich auf das Gebäude, sodass keine Gefahr für die Anwohner bestand.

„Glücklicherweise befindet sich das Kraftwerk in einem Industriegebiet“, sagte Morten Bujakewitz, stellvertretender Polizeikommissar der Polizei von Mittel- und Westjütland, am Freitagabend.

„Der Wind weht aus einer Richtung, die dafür sorgt, dass ein Austritt über ein unbewohntes Gebiet, also nach Norden, getragen würde“, fügte er hinzu.

Feuerwehr, Polizei und die Gefahrgutgruppe waren vor Ort, wie Midtjysk Brand & Redning auf den sozialen Medien X berichtete, haben den Einsatzort aber im Laufe der Nacht wieder verlassen.

Die Gefahrgutgruppe der dänischen Katastrophenschutzbehörde ist ein Expertenteam, das kurzfristig ausrücken und bei Verdacht auf Gefahrstoffeinsätze unterstützen kann.

Die Polizei gab am Samstagabend bekannt, dass sie vorsorglich ein größeres Gebiet abgesperrt hatte.

„Wir haben einen größeren Absperrbereich eingerichtet – etwa 300 Meter in jede Richtung (vom Blockheizkraftwerk aus, Anm. d. Red.)“, sagte Morten Bujakewitz.

„Und im Umkreis von einem Kilometer nach Norden haben wir alle Zufahrtsstraßen zum Kraftwerk gesperrt“, fügte er hinzu und erklärte, Ammoniak sei selbst in geringen Konzentrationen gefährlich.

Die Absperrungen wurden am frühen Samstagmorgen wieder aufgehoben.

Es gab keine Verletzten, und die Polizei geht nicht von einer Straftat aus. Die Polizei wird den Unfallort am Samstagmorgen weiter untersuchen, um die Ursache des Vorfalls zu klären.

Der stellvertretende Polizeikommissar erklärte, dass sich zum Zeitpunkt des Vorfalls keine Personen am Unfallort befanden. Technische Alarme im Blockheizkraftwerk hatten die Behörden alarmiert.

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