Ein Fernsehbericht der ARD-Sendung „Report München“, der sich mit Deutschen beschäftigt, die aus Angst vor den vielen Flüchtlingen das Land verlassen, um in Ungarn „Sicherheit“ zu finden und sich dort in der Region des Plattensees ein neues Domizil schaffen, ist für die dänische Boulevardzeitung „Den Korte Avis“ Grund genug, den folgenden Artikel zu veröffentlichen:

Die Deutschen haben genug von den vielen Einwanderern – sehen sie, was einige von ihnen bewegt.
Das deutsche Ehepaar Kirsch hat gerade ein Haus in Ungarn gekauft. „In Deutschland  habe ich Angst“, sagt Doris, und ihr Mann stimmt dem zu: „Man kümmert sich nicht um all die Probleme, die die vielen Einwanderer vor allem aus dem Nahen Osten und Afrika im vergangenen Jahr in Deutschland geschaffen haben.“ Daher sind sie weg. Und viele ihrer Freunde fühlen in gleicher Weise.

Das ist eine brandneue Entwicklung, die in der Berichterstattung der Medien Zugang gefunden hat. Den Ausschnitt aus der Sendung „Report München“ aus dem deutschen Fernsehen sehen sie am Ende des Artikels.
Journalisten haben mit einigen Deutschen, die von Deutschland nach Ungarn gezogen sind, gesprochen. Und sie haben mit mehreren Agenturen aus Ungarn gesprochen, die den Trend bestätigen. Sie haben seit kurzem viele Deutsche als Kunden. Und die Tendenz ist steigend. Die Häuser sind billig in Ungarn. Aber es ist sicherlich nicht der einzige Grund, warum sie nach Umgarn ziehen. Das größere Problem ist, dass sie sich wie Fremde im eigenen Land fühlen, in Deutschland.

In Ungarn, sie fühlen sich besser. Hier herrscht Ruhe, und es gibt nicht viele Einwanderer aus nichtwestlichen muslimischen Ländern. Der ungarische Premierminister Viktor Orban sich im September letzten Jahres dazu entschlossen, einen Grenzzaun zu errichten, als die Welle der Einwanderer ernsthaft begann anzusteigen.

Nach den vielen Sexualdelikten in der Kölner Silvesternacht kündigte er an, dass er alle Zuwanderung aus muslimischen Ländern stoppt. Das zieht jetzt eine wachsende Zahl von Deutschen an, die in ihrer Heimat müde sind, sich mit den dortigen Bedingungen abzufinden, die durch die vielen Asylbewerber und Einwanderer geschaffen worden sind.

Einer von ihnen ist Michael Müller. Erst begann er, die einwanderungskritische Partei AfD  zu unterstützen, aber Probleme behoben haben sie keine, und jetzt ist er hier. Wie er sagt, hat er seinen Job als Computerfachmann vorzeitig aufgegeben und will ein Haus auf dem Lande in Ungarn kaufen. Michael Müller steht hier in einem karierten Hemd und schaut auf das Haus, das er später kauft wird.
In meiner Heimatstadt kann ich durch das Stadtzentrum gehen, praktisch ohne einen einzigen richtig gesprochenen deutschen Satz zu hören. Das gilt auch für mehrere kleine Städte. Sie wenden fast vollständig von Ausländern dominiert.

Eva und ihr Mann, der Österreicher ist, sind gerade von Hessen in Deutschland in das Gebiet des schönen Balatons (Plattensee) nach Ungarn gezogen. Sie bekommen Hilfe von Simone und Lothar, die ebenfalls aus Deutschland kommen und bemerken: „Wir sind wegen des Klimas an den See gezogen und weil hier keine Flüchtlinge sind. Aber auch, weil wir hier sicher sind bei der wirksamen Polizeiarbeit. Die Menschen sind glücklich und zufrieden hier in der Gegend.“

Simone, die zusammen mit Eva zum Friseur geht, möchte später wieder arbeiten. Aber sie wagt es noch nicht. „Ich weiß nicht, welche Art von Menschen hier ist, und ich will nicht unfair gegenüber anderen sein. Aber es sind Ausländer, die Panik haben.“

von

Günter Schwarz – 02.06.2016