Ein enormes Pressaufgebot an Pressefotografen und Journalisten begleitete gestern Vormittag die Verabschiedung und den Start der acht F-16-Kampfjets der Fighter Wing vom Flugplatz Skrydstrup nahe Haderslev. Unter ihnen befand sich auch der Chef der Wing, Oberst Anders Rex. Die Piloten werden die Flugzeuge im Süden der Türkei nahe der syrischen Grenze im NATO-Luftstützpunkt Incirlik „abliefern“ und anschließend nach Dänemark zurückkehren. Von dieser Airbase aus operieren die Skrydstruper gegen den IS in Syrien und Irak.

Begleitet werden die Kampfjets von 100 Mann bestehend aus den Kampfpiloten, Soldaten und zivilem Bodenpersonal, die für die technische Wartung und eventuelle Instandsetzungsarbeiten zuständig sind und die bereits auf dem türkischen Stützpunkt auf die Maschinen warten.

Mit im „Gepäck“ haben die Kampfjäger ein neues Bombensystem: „Sie sind kleiner und effektiver als die alten, herkömmlichen Bomben, und sie minimieren das Risiko unbeabsichtigter Treffer beträchtlich“, so Generalmajor Nielsen.

An der Nato-Operation unter der Bezeichnung „Inherent Resolve (eigene Problemlösung)“ werden die dänischen Flieger für ein halbes Jahr teilnehmen, bis sie wieder auf ihrem heimischen Fliegerhorst zurückerwartet werden.

Der Presseoffizier der Wing, Oberstabsfeldwebel Kurt Hansen, wird ebenfalls mit auf der Mission sein – zumindest in den ersten zehn Wochen. Seine Aufgabe wird es sein, den Informationsfluss zu den Angehörigen und der Königlich-Dänischen Luftwaffe in Dänemark aufrechtzuerhalten.

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Günter Schwarz – 16.06.2016