Am 17. Oktober 1965 spielten die Fußballnationalmannschaften von Dänemark und der damals noch existierenden Sowjet Union im Fußball-WM-Qualifikationsspiel gegeneinander. Dänemark verlor das Spiel 1 : 3 und fuhr im darauf folgenden Jahr nicht zur Fußball WM nach England.

Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 war die achte Ausspielung dieses bedeutendsten Turniers für Fußball-Nationalmannschaften und fand vom 11. bis zum 30. Juli 1966 in England, dem „Mutterland des Fußballs“, statt.

Die Sowjet Union qualifizierte sich u. a. auch durch den Sieg gegen Dänemark für das Turnier und wurde erster in der Gruppe D gegen Nordkorea, Italien und Chile. Die Sowjets schieden dann im Halbfinale gegen die Bundesrepublik Deutschland aus, indem sie gegen die Deutschen mit 1 : 2 unterlagen. Im „kleinen Endspiel“ um Platz 3 verlor die Sowjet Union gegen Portugal ebenfalls mit 1 : 2 und wurden 4. der Fußball-WM 1966.

Weltmeister wurde Gastgeberland England im Finale gegen Deutschland, in dem mit dem „Wembley-Tor“ eines der umstrittensten und gleichzeitig berühmtesten Tore der Fußballgeschichte fiel. Mit diesem Tor war die Vorentscheidung für Englands ersten und bisher einzigen Titelgewinn bei einem großen Endrundenturnier gefallen.

von

Günter Schwarz  – 17.10.2016