Dänemark wird am 21. Oktober 1807 in den napoleonischen Kriegen auf die Seite Frankreichs gezwungen, nachdem die britische Marine, aus Furcht, Dänemark könnte sich mit Napoleon verbünden, nahezu die gesamte dänische Marine konfiszierte und mit 15 Linienschiffen, 8 Fregatten, 31 Briggs und zahlreichen anderen, kleineren Schiffen davon segelte.

Die „Napoleonischen Kriege“ oder auch „Koalitionskriege“ genannt war eine Reihe von Kriegen von 1802 bis 1815 zwischen Frankreich und wechselnden Allianzen auf der einen Seite und England mit wechselnden Allianzen wie Österreich, Preußen und Russland auf der anderen Seite.

Die Kriege waren eine Fortsetzung der Revolution Kriege 1792-1802 und alle europäischen Staaten in kürzeren oder längeren periodischen Abständen teilnahmen. Die meisten Kriege waren von Frankreich ausgegangen und Frankreich hielt bis 1813-14 einen Großteil Europas besetzt und brachte die besetzten Länder unter seine Knechtschaft. Nur England hielt sich trotz der jahrelangen französischen Seeblockade frei von einer Besetzung durch die Franzosen.

Nach der Niederlage Napoleons in Russland im Jahre 1812 brach die französische Herrschaft in und über Europa weitgehend zusammen und endete praktisch mit der Völkerschlacht bei Leipzig vom 16. Bis 19. Oktober 1813, als Napoleon von den verbündeten Truppen von Russland, Preußen, Österreich und Schweden entscheidend geschlagen wurde.

von

Günter Schwarz  – 21.10.2016