(Hemmingstedt) – Sonntagabend hat eine Streife nach einem Zeugenhinweis den Fahrer eines Sattelzuges in Hemmingstedt kontrolliert. Wie sich dabei herausstellte, stand der Mann unter dem erheblichen Einfluss von Alkohol.

Gegen 21.40 Uhr alarmierte ein Verkehrsteilnehmer die Polizei, nachdem er auf der Bundesstraße 203 und auf der Autobahn 23 hinter einem LKW hinterhergefahren ist, der äußerst unsicher und in Schlangenlinien geführt wurde. In der Robert-Bosch-Straße in Hemmingstedt hielt der Sattelzug samt Auflieger schließlich, worauf der Zeuge sofort den Fahrer aufsuchte, weil er glaubte, dieser habe gesundheitliche Probleme.

Allerdings war es ganz offensichtlich nicht mangelndes Wohlbefinden, sondern der Genuss von Alkohol, der ursächlich für die Fahrweise gewesen ist. Ein Atemalkoholtest durch eine zwischenzeitlich eingetroffene Streife lieferte ein Ergebnis von 1,96 Promille. Der Beschuldigte musste sich der Entnahme einer Blutprobe unterziehen und weil er Däne war, ordnete eine Staatsanwältin eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro an.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 46-Jährige wieder entlassen – mit einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Gepäck.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Itzehoe vom 10. Juli 2017 um 14:08 Uhr

von

Günter Schwarz – 10.07.2017