(Rendsburg / Flensburg) – Beamten der Bundespolizei Flensburg fiel am Donnerstagabend (06.07.17) gegen Mitternacht auf dem Bahnhof in Flensburg ein junger Mann wegen des Verdachts auf Betäubungsmittelkonsum auf. Tatsächlich fanden die Beamten nicht nur Rauschgift, sondern auch diversen Schmuck und Goldmünzen.

Eine Überprüfung ergab, dass der 20-Jährige ohne festen Wohnsitz wegen verschiedener Eigentumsdelikte bereits in Erscheinung getreten war. Die Kripo konnte einige Schmuckstücke Einbrüchen in Owschlag zuordnen, die in der Nacht zum 04.07.17 begangen wurden. (SH-UgeAvisen berichtete)

Die Kieler Staatsanwaltschaft beantragte eines Untersuchungs-Haftbefehl, den das Amtsgericht Eckernförde erließ. Der 20-Jährige sitzt jetzt in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittler prüfen, ob der junge Mann für weitere Einbrüche nicht nur im Raum Rendsburg in Frage kommt.

Die Polizei weist noch einmal darauf hin, verdächtige Beobachtungen unverzüglich zu melden. Wählen Sie den Ruf 110. Sicherheitstipps finden Sie auch im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Neumünster vom 10. Juli 2017 um 14:20 Uhr

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Günter Schwarz – 10.07.2017