Lübeck (ots) – Am frühen Mittwochabend (12.07.2017) verunfallte auf der Bundesautobahn 1 in Höhe der Anschlussstelle Scharbeutz Fahrtrichtung Hamburg ein PKW. Dabei zog sich eine Frau schwere Verletzungen zu. Der Rettungshubschrauber flog sie in eine Lübecker Klinik.

Gegen 18:30 Uhr, befuhr eine 45-jährige Frau mit ihrem Opel Corsa die Bundesautobahn 1 in Richtung Hamburg. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet sie im Kurvenbereich der Abfahrt Anschlussstelle Scharbeutz offensichtlich aufgrund einer zu hohen, nicht angepassten Geschwindigkeit auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern und kam nach links von der Fahrbahn ab.

Im weiteren Verlauf querte ihr Fahrzeug das begrünte Dreieck zwischen Ab- und Zufahrt der Anschlussstelle. Der Opel wurde ausgehebelt, rutschte auf der Fahrerseite durch das unebene Gelände und kam schließlich in der Böschung im Kurvenbereich der Zufahrt auf allen vier Rädern entgegengesetzt der Fahrtrichtung zum Stillstand. Die Ostholsteinerin zog sich nach derzeitigem Ermittlungsstand schwere Verletzungen zu und wurde mit einem angeforderten Rettungshubschrauber in eine Lübecker Klinik verbracht. Es bestand keine Lebensgefahr.

Ihr kleiner Yorkshire Terrier überlebte unverletzt. An dem beteiligten Opel Corsa entstand ein Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Straßeneigentum wurde nicht beschädigt.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Lübeck vom 14. Juli 2017 um 12:18 Uhr

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Günter Schwarz – 14.07.2017