(Norderstedt) – Beamten der Kriminalpolizei Norderstedt ist es gestern gelungen, einen Tatverdächtigen im Alter von 20 Jahren wegen des Verdachts des Betruges vorläufig festzunehmen.

Der 20-Jährige aus Hamburg und ein 40-Jähriger Mittäter aus Mönchengladbach stehen im Verdacht, bereits am 05. und 06. Juli 2017 das Dach eines Einfamilienhauses in der Gottfried-Keller-Straße bewusst angefeuchtet zu haben, um dem älteren Eigentümerpaar einen Schaden vorzutäuschen. Gleichzeitig boten sie handwerkliche Leistungen im mittleren vierstelligen Betrag an, um den Schaden schnellstmöglich zu beseitigen. Nachdem das Paar erst einwilligte und die Summe zahlte, meldete es den Vorfall nachträglich der Polizei.

Als der jüngere Tatverdächtige gestern erneut bei dem Ehepaar erschien, konnte er von den Polizeibeamten vorläufig festgenommen werden. Weitere, sich anschließende Ermittlungen führten dann zur Ermittlung des zweiten Tatverdächtigen.

Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde der unter Betrugsverdacht stehende Beschuldigte aufgrund fehlender Haftgründe wieder entlassen. Gegen beide wurden Strafverfahren eingeleitet.

Bereits Anfang des Jahres waren die Tatverdächtigen wegen ähnlich gelagerter Fälle im Zusammenhang mit Diebstahl von Schmuck bundesweit in Erscheinung getreten.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei erneut auf folgende Informationen zum Thema Haustürbetrug hin: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/haustuerbetrug/

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Bad Segeberg vom 20. 07 2017 um 16:00 Uhr

von

Günter Schwarz – 20. 07 2017