(Südermarsch / Husum) – Samstagnachmittag gegen 15.30 Uhr sichteten Lokführer auf der Bahnstrecke Hamburg – Westerland im Bereich Südermarsch bei Husum eine Kuh an den Bahngleisen und alarmierten die Bundespolizei.

Es wurde ein Langsamfahrbefehl für die Züge erteilt und eine Streife der Bundespolizei zum Einsatzort entsandt. Die Beamten konnten auch eine Kuh an den Bahngleisen feststellen und diese auf die angrenzende Weide treiben. Der Tierhalter wurde ermittelt und aufgefordert, seinen Zaun zu reparieren.
Durch die Einsatzmaßnahmen der Bundespolizei erhielten sieben Züge Verspätungen.

Der 52-jährige Tierhalter erhielt eine Anzeige. Ob Regreßforderungen der Deutschen Bahn wegen der Zugverspätungen gegen ihn erhoben werden, bleibt abzuwarten.
Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Flensburg vom 24. Juli 2017 um 11:16 Uhr

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Günter Schwarz – 24.07.2017