(Blåvand) – Am gestrigen Donnerstag, den 27. Juli 2017, löste der 50.000ste Besucher seine Eintrittskarte im Tirpitz-Museum in der kleinen Gemeinde der Kommune Varde in Vestjylland nördlich von Esbjerg. Nicht nur das Museumspersonal ist von dem Besucheransturm überwältigt – auch das lokale Tourismusbüro freut es ungemein.

Gerade einmal vier Wochen hat es gedauert, bis das neueröffnete Tirpitz-Museum in Blåvand die 50.000-Besucher-Marke geknackt hat. Das ist ein Ergebnis, das alle Erwartungen des Museum-Personals übertrifft.

„Das ist einfach überwältigend. Nicht in unseren wildesten Fantasien hätten wir geglaubt, dass dieses nach nur vier Wochen möglich ist“, so die Leiterin, Helle Øllgard, zu TV Syd.

Sicherlich liegen die Gründe für den Erfolg darin begründet, weil es vom berühmten dänischen Architekten Bjarke Ingelsen entworfen wurde und, weil das Museum auf der Liste der interessantesten Bauwerke 2017 des amerikanischen Fernsehsenders CNN steht, was einen nicht unerheblichen Werbeeffekt erzeugt. Das Museum thematisiert die Geschichte des Atlantikwalls in der Zeit des Zweiten Weltkrieges und vermittelt zudem die gesamte Lokalgeschichte der Region Varde.

Bei der Eröffnung der alten Bunkeranlage aus dem einstigen deutschen „Westwall“, die zu einem Musuem umgestaltet wurde, wohnten auch Kronprinz Frederik und die Kulturministerin Mette Bock (Liberal Alliance) den Feierlichkeiten bei.

von

Günter Schwarz – 28.07.2017