(Lübeck) – Am Dienstagabend (08.08.) leistete ein stark alkoholisierter junger Mann Widerstand, nachdem die Beamten ihm eigentlich nur helfen wollten. Hierbei wurde einem Polizisten von dem Mann ins Gesicht gespuckt. Eine abschließende Untersuchung, ob es hierdurch zu einer Übertragung von Infektionskrankheiten gekommen ist, steht noch aus.

Um 21.36 Uhr wurde eine Funkstreifenbesatzung des 1. PR Lübeck zu einer hilflosen Person in die Beckergrube entsandt. Dort kam es seitens des stark alkoholisierten 21-jährigen Mannes zu Beleidigungen und Widerstandshandlungen, in deren Verlauf dieser die eingesetzten Polizeibeamten unter anderem anspuckte.

Ein 31-jähriger Polizeiobermeister wurde hierbei von einem Gemisch aus Speichel und Blut im Gesicht getroffen, so dass eine mögliche Infektion mit entsprechend übertragbaren Krankheiten nicht ausgeschlossen werden kann. Dem Angreifer wurde zwecks medizinischer Abklärung eine Blutprobe entnommen.

Der betroffene Kollege fuhr anschließend ins Krankenhaus. Hier untersuchten ihn die Ärzte auf eine mögliche HIV- und Hepatitis-Ansteckung. Eine Anzeige wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurde gefertigt.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Lübeck vom 09.08.2017 um 11:58 Uhr

von

Günter Schwarz – 09.08.2017