(Kiel) – Am Mittwoch, 23.08.2017, plant die Bezirkskriminalinspektion Kiel gemeinsam mit Kräften der Bereitschaftspolizei aus Eutin eine Absuche im Bereich der A 7, nördlich des Nord-Ostsee-Kanals, zwischen Radar Hochbrücke und Schleswig. Ziel dieser Maßnahme ist das Auffinden von Beweismitteln.

Im Juli 2017 hatte eine unbekannte Person einen Stein mit einem Seil an eine Autobahnbrücke gebunden. Ein bis zum jetzigen Zeitpunkt noch unbekannter Lkw fuhr nach Zeugenaussagen in den Stein hinein, setze seine Fahrt allerdings fort, ohne sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. (SH-UgaAvisen berichtete) In diesem Zusammenhang werden auch ähnlich gelagerte Fälle ebenfalls aus dem Juli 2017, bzw. Februar 2016 geprüft.

Von Seiten der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizei wurde der letzte Fall als versuchter Mord eingestuft. Daher führt die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Kiel zusammen mit den örtlichen Dienststellen die Ermittlungen.

Im Rahmen der Absuche wird es zu Fahrbahnsperrung auf der A 7 kommen. Geplant ist zunächst die Sperrung der linken Fahrspur der A 7 in Fahrtrichtung Süden von ca. 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr. Im Anschluss wird die linke Fahrspur der Gegenrichtung für ca. eine Stunde gesperrt.
Pressevertreter sind eingeladen, die Maßnahmen zu begleiten. In diesem Zusammenhang wird um eine kurze Anmeldung unter der Telefonnummer der Pressestelle der Polizeidirektion Kiel (0431/160 2010) gebeten.

Ein Treffpunkt mit Medienvertretern wird um 09:15 Uhr an folgender Örtlichkeit eingerichtet: A 7, Abfahrt Büdelsdorf, weiter auf der B 203 in Fahrtrichtung Eckernförde, Parkplatz auf der rechten Seite, kurz hinter der zweiten Kreuzung Schulendamm/B 203.

Hier erfolgt die Betreuung und anschließende Begleitung zum Einsatzort durch Pressesprecher der Polizeidirektion Kiel.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Kiel vom 22.08.2017 um 15:31 Uhr

von

Günter Schwarz – 22.08.2017