(Ludwigslust) – In der Nacht vom 01.09.2017 auf den 02.09.2017 stellten aufmerksame Beamte des Polizeihauptreviers Ludwigslust drei Fahrten unter Alkoholeinfluss fest.

Zunächst erhielten die Beamten, um 19:25 Uhr, einen Hinweis, dass ein betrunkener Mann am Brenzer Kanal in Neustadt-Glewe unterwegs sei.
Ein Zeuge hätte beobachtet, wie dieser aus dem Auto stieg, kurz weiter fuhr, um dann wieder auszusteigen. Da ihm dieses Verhalten
auffällig erschien, informierte er die Polizei. Bei der Kontrolle des 68-jährigen, aus Grabow stammenden Fahrzeugführers bemerkten die
Polizeibeamten starken Atemalkoholgeruch. Eine Messung des Atemalkoholwertes war aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich.

Gegen 00:20 Uhr konnte das beherzte Einschreiten eines aufmerksamen Bürgers erneut Schlimmeres verhindert. So meldete dieser über den
Polizeinotruf, dass er gerade ein Fahrzeug gestoppt hätte, welches im Frontbereich beschädigt sei und über kein vorderes Kennzeichen
verfüge.

Eine Kontrolle des o.g. Fahrzeuges ergab, dass die 65-jährige Fahrzeugführerin aus dem Raum Stralendorf einen Atemalkoholwert von
1,12 Promille aufwies. Sie hatte ihre Fahrt in Stralendorf begonnen und war bis nach Ludwigslust gefahren.

Kurz nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden während der Streife im Bereich Wöbbelin die Polizeibeamten des PHR LWL dann gegen
02:00 Uhr auf einen BMW aufmerksam, der auf der L071 in südlicher Richtung unterwegs war. Eine Kontrolle des 29-jährigen Bürgers aus
Rumänien ergab auch hier eine Alkoholbeeinflussung. Eine durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,48 Promille.

Gegen die drei Tatverdächtigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet und die Führerscheine sichergestellt bzw. beschlagnahmt. Zusätzlich steht noch mögliche Unfallflucht in Bezug auf die 65 jährige Fahrerin im Raum.

Die Polizei Ludwigslust dankt an dieser Stelle den Aufmerksamen Zeugen. Hinweise zu Trunkenheitsfahrten oder anderen Straftaten
können sie jederzeit dem Polizeinotruf (110) oder direkt dem Polizeihauptrevier Ludwigslust (03874-4110) melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Rostock vom 02.09.2017 um 21:03 Uhr

von

Günter Schwarz – 03.09.2017