Die dänische Handballspielerin Henriette Mikkelsen wird am 21. September 1980 in Morsø am Limfjord in der Region Nordjylland geboren.

Die 1,67 m große Linksaußenspielerin spielte ab 2003 für den dänischen Erstligisten Viborg HK. Zuvor spielte die bei auf den Spitznamen „Henry“ hörende Spielerin bei Ikast-Bording EH und NIF/FLUIF.

In der Saison 2007/08 setzte sie schwangerschaftsbedingt aus. Im April 2008 gebar sie eine Tochter. Nachdem Mikkelsen wieder in den Kader von VHK zurückkehrte, beendete sie im November 2011 zunächst ihre Karriere.

Als Viborg HK in der Saison 2013/14 mehrere verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen hatte, gab sie im Februar 2014 ihr Comeback. Auch in der darauffolgenden Spielzeit half sie gelegentlich aus.

Für die dänische Nationalmannschaft bestritt sie 81 Länderspiele, in denen sie 346 Tore erzielte. Der größte Erfolg war der Gewinn des olympischen Handballturniers 2004, bei dem Mikkelsen im Finale den entscheidenden Siebenmeter gegen Südkorea verwandelte.

Erfolge:

          – Champions League: 2006, 2009, 2010
          – Dänische Meisterin: 2004, 2006, 2008, 2009, 2010, 2014
          – Dänische Vizemeisterin: 2002, 2003
          – Dänische Pokalsiegerin: 2001, 2003, 2006, 2007, 2008
          – EHF-Pokal: 2002, 2004
          – Gewinnerin der olympischen Goldmedaille 2004
          – Vize-Europameisterin: 2004
          – 3. Platz bei der Juniorinnen-Weltmeisterschaft 1999

von

Günter Schwarz – 21.09.2017