(Preetz / Kiel) – Bei zwei Einsätzen leisteten in Preetz und Kiel aggressive Männer Widerstand gegen polizeiliche Maßnahmen. Dabei wurden zwei Kollegen verletzt. Einer wird nun operiert werden müssen und mehrere Tage im Krankenhaus verbleiben.

Am Freitag, den 22. September, erfuhr die Polizei gegen 23:20 Uhr von einem Nachbarschaftsstreit in der Gravelottestraße 10 in Kiel. Ein stark alkoholisierter 25-Jähriger fiel durch laute Musik in seiner Wohnung und mehrfache Anrufe bei dem Polizeiruf 110 auf, bei denen er unter anderem Drohungen gegen Nachbarn aussprach. Deshalb sollte er in Gewahrsam genommen werden. Daraufhin bepöbelte der Mann die Einsatzkräfte und griff einen 40-jährigen Diensthundeführer an. Dessen Polizeihund erkannte die Attacke und biss dem Angreifer mehrfach in den Arm.

Anschließend wurde der Mann zur Dienststelle verbracht und eine Anzeige wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamten und Beleidigung geschrieben. Der Kollege wurde dabei leicht verletzt und blieb dienstfähig.

Einen Tag später, am Samstag, den 23. September, wurde der Polizei um 00:05 Uhr in Preetz mitgeteilt, dass vier Jugendliche im Bereich des Bahnhofes randalieren sollten und Blumenkübel zerstört hätten. Eine Polizeistreife konnte vier Personen – drei männliche und eine weibliche – im Alter von 16 und 17 Jahren feststellen. Die Gruppe – und insbesondere ein 16-Jähriger – zeigte sich sehr aggressiv. Der Jugendliche beschimpfte die Kollegen und schlug schließlich um sich. Dabei verletzte er einen 49-jährigen Polizeibeamten schwer im Gesicht. Der Kollege wird voraussichtlich heute operiert und mehrere Tage in einem Krankenhaus verbleiben müssen. Auch in diesem Fall wurden Anzeigen gefertigt.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Kiel vom 25.09.2017 um 15:16 Uhr

von

Günter Schwarz – 25.09.2017