(Glückstadt) – Dass auch die Friseurin für ihre Tätigkeit bezahlt werden muss, hat ein Kunde am Mittwochnachmittag nicht eingesehen. Er zahlte nur anteilig und kaufte sich von dem Restgeld lieber Pommes.

Bereits am Dienstag erkundigte sich ein Glückstädter in einem Friseursalon nach dem Preis für einen Trockenhaarschnitt und verließ im Anschluss wieder den Laden. Am gestrigen Tag suchte der Mann das Geschäft erneut auf, nahm auf dem Frisierstuhl Platz und ließ sich die Haare schneiden.

Statt der fälligen 15 Euro wollte er nach getaner Arbeit nur 4 Euro zahlen. Darauf ließ sich die Friseurin nicht ein und stellte sich vor die Ladentür. Der Kunde schlug ihr darauf die Tür gegen Kopf und Körper und begab sich in einen nahegelegenen Imbiss.

Dort trafen Polizisten den „Friseurpreller“ kurz darauf an – er verspeiste eine Portion Pommes und war wenig einsichtig sein Fehlverhalten betreffend. Jetzt erwartet ihn eine Anzeige wegen dem Betrug und der Körperverletzung.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Itzehoe vom 28.09.2017 um 13:38 Uhr

von

Günter Schwarz – 28.09.2017