(Kiel / Kreis Steinburg) – Fahnder des Landeskriminalamtes haben Gebäude im Kreis Steinburg durchsucht. Dabei fanden sie Drogen im Wert von mehr als 300.000 Euro.

Erfolgreicher Einsatz der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Kiel, kurz gesagt: „GER“. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Itzehoe haben Fahnder des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein und des Zollfahndungsamtes Hamburg am Mittwoch zeitgleich drei Objekte im Landkreis Steinburg durchsucht. Dabei haben die Beamten unter anderem eine professionell betriebene Cannabisplantage entdeckt.

In einem älteren Gehöft fanden die Einsatzkräfte eine Plantage mit mehr als 500 Pflanzen in verschiedenen Größen. Die Polizei stellte außerdem rund 35 Kilogramm getrocknete Blüten, eine größere Menge Marihuana sowie rund zwei Kilogramm verkaufsfertiges Haschisch sicher.

In einem anderen Gebäude entdeckten die Fahnder Hinweise auf Aus- und Umbauarbeiten, die nach Angaben der Polizei für den geplanten Aufbau einer weiteren Indoorplantage sprächen. Die Ermittler beschlagnahmten vor Ort umfangreiche Beweismittel. Unter anderem nahmen sie die für den Betrieb der Plantage erforderlichen Gerätschaften mit.

Im Rahmen der Durchsuchung wurde ein 43-jähriger Hauptverdächtiger festgenommen, der nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Er wird sich nun als Beschuldigter wegen der unerlaubten Herstellung und des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verantworten müssen.

Der Gesetzgeber sieht hierfür einen Strafrahmen von einem bis zu 15 Jahren vor. Das sichergestellte Rauschgift hat einen Straßenverkaufswert von mehr als 300.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Landeskriminalamts Schleswig-Holstein vom 29.09.2017 um 12:36 Uhr

von

Günter Schwarz – 29.09.2017