(Husum) – Eine 78-jährige Frau aus Husum sollte zum Opfer eines gemeinen Betruges werden. Die Rentnerin erhielt eine E-Mail, aus der hervorging, dass im Ausland ein Haftbefehl für sie vorliegen würde.

Die Zahlung einer Kaution von 20.000 Euro würde sie vor einer Gefängnisstrafe bewahren. Ihr wurde eine Telefonnummer eines vermeintlichen Beamten des BKA mitgeteilt. Die Dame nahm tatsächlich Kontakt auf und es wurde ihr eine Kontonummer mitgeteilt, auf die die Kaution zu überweisen wäre.

Glücklicherweise ist es durch das rechtzeitige Einschreiten der Kriminalpolizei Husum nicht dazu gekommen. Eine Überweisung des Geldes wurde verhindert.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass Polizeidienststellen keine Emails mit Zahlungsaufforderungen verschicken. Rufen Sie niemals die in diesen Mails angegebenen oder vom Telefondisplay abgelesenen Telefonnummern zurück. Diese könnten manipuliert sein.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Flensburg vom 04.10.2017 um 16:26 Uhr

von

Günter Schwarz – 04.10.2017