(Bargteheide) – In der Nacht vom 28. auf den 29.10.2017, in der Zeit von 22:00 bis 02:00 Uhr (MESZ), fand im Schulzentrum Bargteheide unter Führung der PSt. Bargteheide eine große Jugendschutzkontrolle statt.

Hintergrund dieser Kontrolle ist die Erkenntnis, dass es regelmäßig am Wochenende zu Treffen von einer größeren Anzahl von Jugendlichen kommt, von denen bereits viele als Straftäter in Erscheinung getreten sind. Dabei soll im erheblichen Maße Alkohol und Betäubungsmittel konsumiert werden. Ferner wurden im Bereich des Schulzentrums eine Häufung von Straftaten wie Raub, Einbruchdiebstahl, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen festgestellt.

Aufgrund der Anzahl der Personen und der Größe des Geländes wurden die auch schon bisher regelmäßig kontrollierenden Beamten der PSt. Bargteheide durch Kräfte aus dem gesamten Bereich der Polizeidirektion Ratzeburg sowie durch einen Einsatzzug der 1. Einsatzhundertschaft aus Eutin unterstützt. Insgesamt wurden an die 60 Beamte eingesetzt.

Trotz der schlechten Witterung wurden im Einsatzzeitraum im Schulzentrum 29 Personen angetroffen und und deren Personalien festgestellt. Bei zwei Personen konnten geringe Mengen Betäubungsmittel gefunden und entsprechende Anzeigen gefertigt werden. Vier alkoholisierte Jugendliche wurden an die Eltern übergeben. Dabei wurde bei einer 16-jährigen ein Atemalkoholwert von 2,2 Promille festgestellt. Ein weiteres Mädchen weigerte sich mit den Eltern mitzugehen und wurde durch den Jugendnotdienst in einem Jugendheim untergebracht. Insgesamt 28 Personen wurde bis zum nächsten Morgen ein Platzverweis für das Schulzentrum erteilt.

Ferner wurden bei einem 21-jährigen Motorradfahrer und bei einem 20-jährigen Pkw-Fahrer, die jeweils vom Schulzentrum wegfuhren, Betäubungsmittelkonsum festgestellt und nach der Entnahme von Blutproben Anzeigen wegen Fahren unter Drogeneinfluss gefertigt.

Entsprechende Kontrolleinsätze werden auch in der Zukunft wiederholt werden.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Ratzeburg vom 29.10.2017 um 04:23 Uhr

von

Günter Schwarz – 29.10.2017