(Kiel) – Dieser Tag wird dem 33-jährigen Familienvater in Erinnerung bleiben. Der Vertreter fuhr um 12:14 Uhr mit seinem Firmen-Passat in einem 120 km/h-Bereich mit nicht mehr witzigen 200 km/h.

Was er nicht wusste: hinter ihm fuhr ein Videowagen der Kieler Polizei und nahm auf, wie er die Autobahn 210 in Richtung Rendsburg entlangbretterte.

Die Begründung des Rasers für dieses unverantwortliche und Menschenleben gefährdende Verhalten: er hatte Termine und Zeitdruck. Diese Sorgen konnten wir ihm heute nehmen: er kann nun zwei Monate zu Fuß entschleunigen. Zwei Punkte in Flensburg und 880,- EUR weniger im Portemonnaie helfen vielleicht dabei, zukünftig die Termine anders zu legen.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Kiel vom 30.10.2017 um 16:27 Uhr

von

Günter Schwarz – 31.10.2017