(Kiel) – Am frühen Nachmittag drohte ein Fundamentbohrer, der auf der Baustelle am Kiel Kanal zum Einsatz kommt, umzukippen. Umliegende Geschäfte und ein Teil der Holstenstraße mussten vorsorglich von der Polizei evakuiert werden. Ein erfahrener Kranführer konnte den Bohrer wieder in eine senkrechte Position bringen und die Gefahr beseitigen. Personen oder Gebäude kamen nicht zu Schaden.

Gegen 13:00 Uhr meldete ein Bauarbeiter, dass bei einem Fundamentbohrer, der an der Baustelle am neuen Kiel Kanal eingesetzt wird, unterhalb einer Stütze der Boden nachgegeben habe. Der ca. 35 Meter hohe Bohrer sei in eine leichte Schräglage geraten und drohe nun in Geschäfte in der Holstenstraße zu stürzen.

Mehrere Streifenwagenbesatzungen sorgten in kürzester Zeit für die Evakuierung der anliegenden Gebäude und für die Sperrung der umliegenden Straßen.
Eine Spezialfirma sollte mit zwei mobilen Kränen für die Sicherung des Bohrers sorgen.

Letztendlich konnte ein erfahrener Kranführer den Riesen wieder in eine senkrechte Position bringen und damit die Gefahr beseitigen. Die mobilen Kräne der Spezialfirma kamen nicht mehr zum Einsatz.

Warum der Boden unter den Stützen nachgegeben hat, müssen nun die Ermittlungen ergeben.

Gegen 15:20 Uhr beendete die Polizei die Sperrung und die Gebäude konnten wieder betreten werden.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Kiel vom 02.05.2018 um 16:04 Uhr

bearbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 02.05.2018