Der am 21. August 1806 geborene dänische Komponist deutscher Herkunft, Johannes Frederik Frølich, verstirbt am 21. Mai 1860 in seiner Geburtsstadt København.

Johannes Frederik Frølich war Violinschüler von Claus Schall und Friedrich Kuhlau und hatte außerdem eine Ausbildung als Flötist und Pianist. Frølich gal als eine zentrale Figur in dänischen Musikkreisen während der Romantik.

Ab 1827 war er Chorregent und ab 1836 Erster Kapellmeister am Det Kongelige Teater (Königliches Theater) in København, außerdem Gründer und erster Vorsitzender der Musikalischen Gesellschaft von København.

Er komponierte eine Sinfonie (in Es-Dur, op. 33), drei Ballette (in Zusammenarbeit mit August Bournonville), drei Violinkonzerte, drei Streichquartette, Violin- und Flötensonaten sowie Duette und Trios für Flöte.

Für den Ballettmeister und Choreografen August Bournonville, den Begründer der dänischen Balletttradition, schrieb er Ballettmusik.

Der Großteil seiner Musikhandschriften befindet sich heute in der Kongelige Bibliotek in København.

von

Günter Schwarz – 21.05.2018