(Lauenburg/Elbe) – Die in den Aue- und Söllerwiesen in Lauenburg aufgefundene 500 Kg Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg wurde am FreitagvVormittag gegen 11:00 Uhr entschärft.

Für die Dauer der Bombenentschärfung wurde ein Bereich im Radius von 600 m um die Bombe herum evakuiert. Betroffen von der Evakuierung waren etwa 700 Personen, Anwohner und Berufstätige. Es musste diverse Straßen, u. a. auch die B 209 und auch die Bahnlinie gesperrt werden. Die Evakuierung verlief reibungslos und ohne besondere Vorkommnisse.

Der Fundort der Bombe lag in einem Industriegebiet. Die Bombe hatte ursprünglich 500 Kilo Sprengstoff, davon waren laut Polizei noch etwa 200 bis 250 Kilo vorhanden. Einer der beiden Zünder war abgerissen. Die Entschärfung war um 11:50 Uhr erfolgreich abgeschlossen. Kurze Zeit später wurden alle Sperrungen aufgehoben. Zu größeren Verkehrsbehinderungen ist es nicht gekommen.

An dem Einsatz waren neben 16 Beamten der PD Ratzeburg, Polizei Niedersachen und Bundespolizei auch die FFW Lauenburg; Rettungsdienste RK, DLRG; Versorgungsbetriebe Lauenburg Elbe; Stadt Lauenburg (Ordnungsamt); Bauhof Lauenburg; Verkehrsbetriebsleiter der DB und der VHH beteiligt.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Ratzeburg vom 29.06.2018 um 14:11 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 30.06.2018